| Art/Umfang der Leistung: | Das Humboldt-Gymnasium in Eichwalde ist ein Traditionsschulhaus im Zentrum der Ortslage Eichwalde an der Ecke Bahnhofstraße / Humboldtstraße. Der Altbau besteht aus drei denkmalgeschützten Gebäudeteilen, die verschiedenen Bauzeiten (1898,1910,1928) zugeordnet werden. Die älteren Gebäudeteile sind in den Jahren 1994 bis 1996 bereits inkl. Dach saniert worden. Die Cafeteria auf dem Hof wurde im Jahr 1997 errichtet, der zweigeschossige Erweiterungsbau wurde im Jahr 2008 fertiggestellt. Der Schulhof ist eng bemessen und wurde 2014 neugestaltet. Im Rahmen von BER-Flughafen-Schallschutzmaßnahmen wurde bis 2016 eine Lüftungsanlage im Altbau eingebaut. Eine wachsende Anzahl von Schulpflichtigen, eine intensive Nutzung aller Räumlichkeiten und fortschreitende technische Anforderungen machen eine Sanierung und Anpassung der Bedarfe erforderlich. Auf der Grundlage der Schulentwicklungsplanung soll das bestehende 3,5-zügige Humboldt-Gymnasium in Eichwalde durch geeignete bauliche Maßnahmen auf der Liegenschaft funktionell in eine 4-Zügigkeit überführt werden. Erforderliche bauliche Maßnahmen wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht und planerisch abgebildet. Im Zuge der Erhöhung der Zügigkeit sollen in Bauabschnitten im laufendem Schulbetrieb ein Neubau als Anbau, die Aufstockung des rückwärtigen 2-geschossigen Erweiterungsbaus, die anschließende erforderliche Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Altbaus sowie die Sanierung der Cafeteria erfolgen. Abschließend sollen die kompletten Außenanlagen einschließlich der Einfriedungen sowie Stellplätze für Fahrräder neugestaltet werden. Die Gesamtmaßnahme umfasst die Generalplanungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 für die Absicherung des Betriebes eines 4-zügigen Gymnasiums. Der Auftraggeber behält sich vor, die Leistungsphasen 5-9 optional und ggf. einzeln weiter zu beauftragen. Der Planungsbeginn muss umgehend nach Beauftragung erfolgen. Die Planung ist darauf auszurichten, dass die vollständige 4-Zügigkeit spätestens zum Schuljahr 2033/34 in Betrieb genommen werden kann. Es ist geplant, fertiggestellte Gebäudeteile früher in Nutzung zu nehmen, um andere Bereiche freiziehen zu können. Ausweichräume sind nicht bekannt. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme soll mit der Fertigstellung der Freianlagen Ende 09/2034 enden. |