Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsdezernent zu Gast
Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen und Wirtschaftsdezernent Heiko Jahn besuchten am 10. Oktober 2018 die Caloperm GmbH im Königs Wusterhausener Ortsteil Niederlehme. Mit dabei war auch die Ortsvorsteherin von Niederlehme, Ina Engel. Begrüßt wurden sie von Dr. Ingrid Schult, Geschäftsführerin der Caloperm GmbH und ihrem Ehemann Joachim Schult, Gesellschafter der Caloperm GmbH, sowie Uwe Hotzler, Geschäftsführer der Hotzler Werkzeugbau GmbH.
Die Caloperm GmbH wurde 2002 gegründet. Gemeinsam mit der anliegenden Hotzler Werkzeugbau GmbH, die sich 1995 als erstes Unternehmen im neu entstandenen Gewerbegebiet Möllenberg in Niederlehme ansiedelte, bildet das Familienunternehmen einen Unternehmensverbund.
Mit ihrem 35-köpfigen Team entwickelt, konstruiert und produziert die Caloperm GmbH Plattenwärmeübertrager für Betriebstemperaturen zwischen minus 200°C und plus 1050°C sowie Betriebsdrücken bis zu 250 bar. Die Wärmeübertrager sind aus reinem Edelstahl, vollverschweißt, dichtungsfrei und zum Betrieb mit Flüssigkeiten, Gasen sowie Flüssig-Gas-Gemischen geeignet. Die Fertigung der Plattenpakete erfolgt in einem automatischen Spezialschweißverfahren. „Mit diesem speziellen von uns entwickelten Schweißverfahren können wir unseren Kunden kompakte, kostengünstige und höchst verlässliche Produkte bieten, die herkömmliche Wärmeübertrager in allen Punkten übertreffen“, so Dr. Ingrid Schult. Im Rahmen des Herstellungsprozesses arbeitet das Unternehmen auch mit Firmen in der Nachbarschaft zusammen.
Die Plattenwärmeübertrager der Caloperm GmbH sind weltweit vertreten. Sie kommen beispielsweise in der Chemischen Industrie in Südafrika, im Offshore-Bereich in Norwegen, in der Petrochemie in Brasilien oder auf Bohrplattformen in der Nordsee zum Einsatz.
Große Chancen für die Zukunft sieht das Unternehmen im Strukturwandel in Brandenburg und im Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Mit unserem ingenieurtechnischen Know-how im Vorfeld der Produktion sehen wir uns als idealen Partner für Firmen und Institutionen, die verstärkt in die Energieeffizienz investieren wollen“, so Joachim Schult.
Wirtschaftsdezernent Heiko Jahn sieht hier interessante Anknüpfungspunkte zur Wirtschaftsregion Lausitz, einer Kooperationsgemeinschaft der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Görlitz und der kreisfreien Stadt Cottbus. Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen sagte ebenfalls Unterstützung zu: „Weltweit ist Caloperm gut aufgestellt. Wir sind gerne behilflich, besonders den regionalen Markt zu entwickeln.“