Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ruft zur Spendenaktion auf
Traditionelle Haus- und Straßensammlung für humanitäre Arbeit im November
Alljährlich findet im November landesweit die traditionelle Haus- und Straßensammlung statt, bei der freiwillige Sammlerinnen und Sammler um eine Spende für die wichtige Friedensarbeit und die Kriegsgräberfürsorge des Volksbundes bitten. Zur Sammlung rufen die Landesregierung und der Landesverbandes des Volksbundes auf. Vertreter der Landkreise, Städte, Ämter, Gemeinden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützen die Aktion.
Landrat Stephan Loge, zugleich Kreisvorsitzender Dahme-Spreewald des Volksbundes, wird gemeinsam mit Lübbens Bürgermeister Lars Kolan am Mittwoch, 14. November 2018, ab 12 Uhr auf dem Marktplatz in Lübben Spenden sammeln, um die humanitäre Arbeit des Volksbundes zu unterstützen.
Im Norden des Landkreises werden der Landrat und der Bürgermeister der Gemeinde Zeuthen, Sven Herzberger, am Freitag, 30. November 2018, ab 12 Uhr auf dem Wochenmarkt in Zeuthen in der Miersdorfer Chaussee, die Aktion unterstützen und Spenden sammeln.
Mit dem Erlös der Sammlung kümmert sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. um die Ermittlung von Schicksalen, den Bau und die Pflege von Kriegsgräberstätten, Umbettungen im In- und Ausland sowie um die vielschichtige Versöhnung zwischen den Völkern Europas. In seiner Obhut befinden sich heute 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Mehrere Tausend ehrenamtliche und 567 hauptamtliche Mitarbeiter*innen erfüllen heute die vielfältigen Aufgaben der Organisation.
Seit dem Jahr 2013 ist der Brandenburger Volksbund in der Bildungs- und Begegnungsstätte in Halbe tätig. Auf dem dortigen Waldfriedhof, Deutschlands größter Kriegsgräberstätte, ist es möglich, den jährlich tausenden Besuchern aller Generationen zu verdeutlichen, warum Freiheit und Frieden die kostbarsten Werte unserer heutigen Gesellschaft sind und bleiben müssen.
Spender können mit ihrer Zuwendung dazu beizutragen, dass Krieg, Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Brandenburg keine Chance erhalten.