Pres­se­mit­tei­lung

2018 / 0377 - 12.12.2018

Mehrgenerationenhäuser in Dahme-Spreewald zum Jubiläum gewürdigt

Michael Löchel (MGH Schönefeld), Mareike Krohn (MGH Bestensee), Olaf Stobernack (MGH Lübben), Landrat Stephan Loge, Marita Kabitschke (MGH Luckau), Birgit Raddatz (Haus der Generationen Groß Leuthen), Christina Dahlitz (FIZ Lieberose), Christina Schmidt (ehemalige Leiterin des FIZ Lieberose), Renate Müller-Schäfer (MGH Königs Wusterhausen) und Sozialdezernent Carsten Saß bei der Dankesveranstaltung "10 Jahre Mehrgenerationenhäuser im LDS".  (Foto: Landkreis Dahme-Spreewald).

Die Mehrgenerationenhäuser (MGH) im Landkreis Dahme-Spreewald blicken in diesem Jahr auf eine zehnjährige Geschichte. Anlässlich dieses Jubiläums haben Landrat Stephan Loge und Sozialdezernent Carsten Saß die zahlreichen Akteure rund um die Mehrgenerationenhäuser im Rahmen einer Dankesveranstaltung am gestrigen Dienstagnachmittag im Lübbener Kreistagssaal gewürdigt. Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern, den Trägern der Einrichtungen sowie stellvertretend den Leiterinnen und Leitern der Häuser für ihr langjähriges Engagement und die Zusammenarbeit. „Durch Ihren persönlichen Einsatz haben Sie Ihr Haus zu etwas Besonderem gemacht. Sie können stolz sein auf das Erreichte! Wir können auf zehn erfolgreiche Jahre der Mehrgenerationenhäuser zurückblicken“, lobte Landrat Loge.

Die ersten Mehrgenerationenhäuser entstanden 2008 in Bestensee und Königs Wusterhausen. Es folgte der Aufbau in Schönefeld, Lübben und Luckau. Zwei kleine Häuser an den Standorten in Groß Leuthen und Lieberose kamen hinzu. Alle sieben Standorte sind im Landkreis als offene Tagestreffpunkte und vor allem als Angebotsdrehscheibe mit einem bunten und breiten Feld der Betätigung nicht mehr wegzudenken. Das bürgerschaftliche Engagement gibt den „glorreichen Sieben“ ihre Seele, sagte Sozialdezernent Saß augenzwinkernd: „Diese sieben Häuser sind wichtige Ankerpunkte, um die Zivilgesellschaft zu bündeln – sowohl in den Ballungsräumen als auch im ländlichen Raum“.

Im feierlichem Rahmen hat Landrat Stephan Loge den Leiterinnen und Leitern der LDS-Mehrgenerationenhäuser Michael Löchel (MGH Schönefeld), Renate Müller-Schäfer in Vertretung für René Giebels (MGH Königs Wusterhausen), Mareike Krohn (MGH Bestensee), Olaf Stobernack (MGH Lübben), Christina Dahlitz (FIZ Lieberose), Birgit Raddatz (Haus der Generationen Groß Leuthen) und Marita Kabitschke (MGH Luckau) eine Anerkennungsurkunde für die langjährig geleistete Arbeit überreicht.

Eine besondere Anerkennung galt Christina Schmidt als ehemalige Leiterin des Mehrgenerationenhauses „FIZ – Familie im Zentrum“ in Lieberose. Das FIZ, welches aus dem herausragenden Engagement von Christina Schmidt entstanden ist, hat sich im ländlichen Raum für alle Generationen positiv und nachhaltig entwickelt. Frau Schmidt leitete das FIZ von 2005 bis 2011.

Hintergrund:
Mit dem Aufbau der Mehrgenerationenhäuser begann im Landkreis vor zehn Jahren eine neue Ära für das generationsübergreifende Gemeinschaftsleben und die Mitverantwortung für andere. Längst ist das Wohnen für die meisten Familienmitglieder unter einem Dach nicht mehr selbstverständlich. Im Jahr 2007 startete die Förderung der Mehrgenerationenhäuser durch das Bundesministerium für Familie mit der Idee, das Konzept der Großfamilie in die moderne Gesellschaft zu übertragen. Ergänzend dazu hat der Landkreis Dahme-Spreewald 2008 mit der finanziellen Förderung der Häuser begonnen. Die MGH sind Begegnungsstätte und Anlaufpunkt für alle Generationen. Dieses Miteinander unter einem Dach wird kreisweit in allen Häusern erfolgreich umgesetzt. Besucher – von der Jugend bis ins Alter – fühlen sich respektiert und willkommen. Es ergeben sich emotionale Bindungen, gegenseitiges Verständnis und Gemeinsinn.